Mutter hält schlafendes Baby liebevoll im Arm und lächelt sanft; Nähe, Geborgenheit und emotionale Bindung

3-month colic: causes and tips

Inga Riffelmann

The first few weeks of a newborn's life are a time of great joy, but also of challenges for parents. One of these challenges is the so-called three-month colic. But what exactly is meant by this phenomenon, and more importantly, how can affected parents and their babies find support?

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3-Monats-Koliken: Ursachen und Tipps 

Die ersten Lebenswochen eines Neugeborenen sind eine Zeit des großen Glücks, aber auch der Herausforderung für die Eltern. Eine dieser Herausforderungen sind die sogenannten 3 Monats Koliken. Doch was genau versteht man unter diesem Phänomen, und noch wichtiger, wie können betroffene Eltern und ihre Babys Unterstützung finden?

3-Monats-Koliken – Symptome, Ursachen und Tipps

Im Alter zwischen 0 und 6 Monaten treten häufig die 3-Monats-Koliken auf. Die Babys leiden unter starken Bauchschmerzen. Sie winkeln die Beine an, strampeln, weinen heftig, bekommen häufig ein knallrotes Gesicht und es knattert in der Windel. Oftmals haben die Babys auch Probleme, Stuhl abzusetzen. Typische Symptome sind:

  • Anhaltendes Schreien und Schreiattacken, oft am späten Nachmittag oder Abend,
  • auffälliges Krümmen des Rückens oder Anziehen der Beinchen an den Bauch sowie
  • Blähungen und sichtbare Bauchschmerzen.

Diese Anzeichen können bei den betroffenen Säuglingen zu einer erheblichen Belastung führen und auch die Eltern stark beanspruchen.

Was tun bei 3-Monats-Koliken?

Die sogenannten 3-Monats-Koliken stellen Eltern häufig vor große Herausforderungen. Obwohl ihre genaue Ursache bis heute nicht abschließend geklärt ist, vermuten Fachleute ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Dazu zählen unter anderem eine noch nicht ausgereifte Darmfunktion, vermehrte Gasbildung im Verdauungstrakt sowie allgemeine Regulationsstörungen des Säuglings. Auch bei Veränderungen in der Zusammensetzung der kindlichen Darmmikrobiota lassen sich oftmals erhöhte Werte bestimmter Entzündungsmarker wie Calprotectin feststellen.

Einfluss der mütterlichen Ernährung auf die kindliche Verdauung

Auch die Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft kann eine Rolle spielen. Der Verzehr stark blähender Lebensmittel wie etwa Hülsenfrüchte oder bestimmte Kohlsorten könnte möglicherweise die Gasbildung beim Säugling begünstigen und somit die Entstehung von Koliken unterstützen.

Zusätzliche Faktoren, die Koliken beeinflussen können

Weitere Aspekte, die mit dem Auftreten von 3-Monats-Koliken in Zusammenhang stehen könnten, sind unter anderem:

  • Ein erhöhtes Serotoninlevel, das mit der Entstehung von Darmkrämpfen in Verbindung gebracht wird.
  • Bewegungsmangel im frühen Säuglingsalter – beginnt das Kind, sich aktiv zu drehen und fortzubewegen, zeigen sich bei vielen Babys Verbesserungen der Beschwerden.

Die Rolle der Darmmikrobiota bei Säuglingen

Im Darm von Neugeborenen siedeln sich in der Regel zwei große Gruppen nützlicher Bakterien an: Bifidobakterien und Lactobacillen. Diese Mikroorganismen übernehmen die Aufgabe, Nahrungsbestandteile zu verarbeiten, die im Dünndarm noch nicht vollständig aufgenommen wurden. Ein bedeutender Beitrag zur Entwicklung dieser Darmflora kommt der Muttermilch zu. Sie enthält neben Fetten, Eiweißen und Immunstoffen auch sogenannte Präbiotika – also Nährstoffe, die gezielt das Wachstum der gewünschten Darmbakterien fördern.

Diese Bakterien wandeln die aufgenommenen Substanzen in wichtige Stoffwechselprodukte um, welche die Darmzellen bei ihrer Regeneration und beim Wachstum unterstützen. Auf diese Weise trägt eine gesunde Mikrobiota möglicherweise entscheidend zum allgemeinen Wohlbefinden und zur Verdauungsregulation bei.

Geburtsmodus und Ernährung beeinflussen die Erstbesiedlung des Darms

Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen oder nicht gestillt werden, durchlaufen eine andere Art der mikrobiellen Erstbesiedlung. Statt durch den natürlichen Geburtskanal und die Muttermilch erfolgt die mikrobielle Prägung hier über die Hautflora der Mutter sowie die Umgebungsluft im Krankenhaus. Diese veränderten Bedingungen könnten unter Umständen die Entstehung von 3-Monats-Koliken begünstigen.

Behandlungsmöglichkeiten bei 3-Monats-Koliken

Es gibt verschiedene Ansätze, um die Beschwerden bei 3-Monats-Koliken zu lindern. Zunächst sollten Eltern sicherstellen, dass eine medizinische Ursache für das Schreien ausgeschlossen ist. Ein Besuch beim Kinderarzt kann hier Klarheit schaffen. Danach können folgende Maßnahmen unterstützend wirken:

  • Fliegergriff: Diese Trageposition kann helfen, die Luft im Bauch des Babys zu vermindern und somit die Blähungen zu reduzieren.
  • Bauchmassagen: Sanfte Massagen im Uhrzeigersinn können entspannend wirken und die Bauchschmerzen lindern.
  • Beruhigende Geräusche und Bewegungen: Leises Summen, Schaukeln oder Spaziergänge im Kinderwagen können das Baby beruhigen.
  • Anpassung der Nahrung: Falls Sie als Mutter stillen, kann eine Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung ihrer Ernährung hilfreich sein.

Um die Gesundheit solcher Kinder zu fördern, empfehlen Kinderärzte und Hebammen den Einsatz von Probiotika. In unseren Premium-Probiotika Lactobact BABY+ Lactobact BABY TROPFEN sind aktive Bakterien enthalten, die aufgrund der speziellen Mikroverkapselung in einer hohen Anzahl in den Darm des Säuglings gelangen. Es ist spezifisch für Neugeborene und Kleinkinder konzipiert worden, und kann dazu beitragen, ihre Darmmikrobiota zu stärken. Zudem beinhaltet Lactobact BABY TROPFEN die Vitamine A, D3 und E plus das bekömmliche MCT-Öl in Bio-Qualität, die den Aufbau von Haut und Schleimhäuten sowie der Zellentwicklung und das Wachstum fördern. Auch wird das Immunsystem durch die Vitamine A und D3 unterstützt.

Probiotische Unterstützung für den kindlichen Darm

Um die Entwicklung einer gesunden Darmflora bei Säuglingen gezielt zu fördern, sprechen sich viele Kinderärzte und Hebammen für die Verwendung spezifischer Probiotika aus. Unsere hochwertigen Präparate Lactobact BABY+ Lactobact BABY TROPFEN wurden speziell für Neugeborene und Kleinkinder entwickelt. Sie enthalten gezielt ausgewählte, aktive Bakterienkulturen, die dank einer innovativen Mikroverkapselungstechnologie in besonders hoher Zahl im Darm ankommen können.

Diese Formulierung soll die Darmmikrobiota stabilisieren und kann so zur Linderung von Verdauungsbeschwerden beitragen. Darüber hinaus enthält Lactobact® BABY TROPFEN die Vitamine A, D3 und E sowie hochwertiges MCT-Öl in Bio-Qualität. Diese Kombination kann den Aufbau gesunder Haut- und Schleimhautstrukturen sowie die Zellentwicklung und das kindliche Wachstum unterstützen. Zudem leisten die enthaltenen Vitamine A und D3 einen Beitrag zur normalen Funktion des Immunsystems.

Weitere Tipps bei 3-Monats-Koliken

Neben medizinischer Abklärung und bewährten Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden können auch kleine Alltagsroutinen einen wichtigen Beitrag leisten, um Bauchschmerzen bei 3-Monats-Koliken zu mildern. Dabei kommt es vor allem auf sanfte Unterstützung, Nähe und Ruhe an.

Luftansammlungen im Bauch gezielt vorbeugen

Achten Sie darauf, dass Ihr Baby nach jeder Mahlzeit die Möglichkeit hat, ein Bäuerchen zu machen. Dies hilft, überschüssige Luft aus dem Magen-Darm-Trakt zu entweichen und kann das Risiko für spätere Schmerzen durch Blähungen reduzieren. Ergänzend können Bauchmassagen sehr wohltuend sein. Diese sollten stets im Uhrzeigersinn durchgeführt werden – idealerweise mit natürlichen Massageölen auf Basis von kaltgepresstem Mandelöl, Olivenöl oder Ringelblumenöl. Diese pflanzlichen Öle pflegen die Haut und unterstützen gleichzeitig die entspannende Wirkung der Massage.

Geborgenheit, Wärme und Reizreduktion

Ein weiterer hilfreicher Ansatz bei Koliken ist die bewusste Reduktion äußerer Reize. Eine ruhige Umgebung, gedämpftes Licht und ein gleichmäßiger Tagesrhythmus schaffen ein Gefühl der Sicherheit und können überreizten Babys helfen, besser zur Ruhe zu kommen. Auch körperliche Nähe spielt eine große Rolle: Viel Hautkontakt, beispielsweise durch das Tragen im Tuch oder einer ergonomischen Tragehilfe, vermittelt Geborgenheit und wirkt beruhigend.

Vorteile von Tragesystemen gezielt nutzen

Verschiedene Tragesysteme – insbesondere Bauchtragen – ermöglichen es, das Kind nah am eigenen Körper zu halten. Das trägt nicht nur zur emotionalen Stabilität des Babys bei, sondern bietet auch praktische Vorteile: Die Eltern haben beide Hände frei, um alltägliche Aufgaben zu erledigen, während das Baby sanft gewiegt wird. Die Kombination aus Nähe, Wärme und rhythmischer Bewegung kann Schmerzen im Bauchbereich lindern und das allgemeine Wohlbefinden des Kindes fördern.

Langfristige Perspektiven und Unterstützung für Eltern und Kind

Glücklicherweise bessern sich die Symptome der 3-Monats-Koliken in der Regel nach den ersten drei Lebensmonaten von selbst. Während dieser herausfordernden Zeit ist es wichtig, dass Eltern nicht nur für ihr Kind, sondern auch für sich selbst sorgen. Unterstützung durch Familie und Freunde, der Austausch mit anderen betroffenen Eltern oder professionelle Beratungsangebote können eine wertvolle Hilfe sein. Es ist wichtig zu wissen, dass Sie nicht allein sind und dass diese Phase vorübergehen wird.

Gesundheit von Anfang an: Unsere Produkte für die Kleinsten von HLH BioPharma

Wenn Ihr Kind von 3-Monats Koliken betroffen ist, erinnern Sie sich daran, dass diese Phase vorübergehend ist. Nehmen Sie auch professionelle Hilfe in Anspruch, sprechen Sie offen über die eigenen Belastungen und suchen Sie gemeinsam nach Lösungen.

HLH BioPharma begleitet Sie dabei mit hochwertigen Produkten und fundiertem Fachwissen. Wir bieten gezielte Unterstützung für die frühkindliche Entwicklung und das kindliche Wohlbefinden:

  • Baby & Säugling – Sanfte Unterstützung für die Entwicklung von Darm, Immunsystem und allgemeinem Wohlbefinden in den ersten Lebensmonaten.
  • Antibiotika-Begleitung Baby & Säugling – Probiotische Hilfe zur Stabilisierung der Darmflora während und nach einer antibiotischen Behandlung.
  • Aufbau der Darmflora – Speziell formulierte Präparate zur Förderung einer gesunden Darmmikrobiota von Anfang an.
  • Durchfall bei Babys – Zur ernährungsphysiologischen Unterstützung bei flüssigem Stuhl und zur Wiederherstellung der mikrobiellen Balance.
  • Baby & Schlaf – Natürliche Helfer zur Unterstützung eines ruhigen Schlafverhaltens und innerer Ausgeglichenheit.
  • Bauchweh & Koliken – Linderung typischer Beschwerden in den ersten Lebensmonaten durch gezielte Bakterienstämme und sanfte Inhaltsstoffe.
  • Immunsystem stärken – Vitamine und Probiotika zur Stärkung der körpereigenen Abwehr in sensiblen Entwicklungsphasen.

HLH BioPharma begleitet Sie und Ihr Kind von Anfang mit hochwertigen Produkten für die Kindergesundheit. Entdecken Sie unsere Produkte für die Kleinsten und bringen Sie den Körper Ihres Kindes in Balance mit HLH BioPharma!

 

Über den Autor/die Autorin

Inga Riffelmann

Inga Maria Riffelmann is a naturopathic practitioner , biological-technical assistant (BTA) , and certified nutritional consultant . With her broad training, she combines naturopathic expertise with sound scientific know-how . As a research associate at HLH BioPharma , she works at the interface between research and practice , contributing her expertise particularly to the development and evaluation of nutritional medicine concepts . Her special focus is holistic health – always considering scientific principles and individual needs .

Portraitaufnahme von Inga Riffelmann