Nicht nur die Darmmikrobiota ist in aller Munde, sondern wie der Name verrät auch die Mundmikrobiota (veraltet Mundflora). Zur Mundmikrobiota zählen rund 700 verschiedene Arten. Die kleinen Mikroben besetzen wie kleine Truppen jeden freien Winkel der Mundhöhle: Zähne, Zunge, Mandeln – jeder Bereich im Mund ist mit unterschiedlichen Bakteriengruppen besiedelt. Die Bakterien leben in einem regelrechten Schlaraffenland durch die tägliche Nahrungsaufnahme.
Benötigen Sie eine persönliche Beratung?
Unsere medizinisch-wissenschaftliche Abteilung steht Ihnen für fachliche Fragen gerne zur Verfügung. Sie erhalten eine individuelle, kostenfreie Beratung durch unser geschultes Fachpersonal – per E-Mail, über die Chat-Funktion auf unserer Website oder telefonisch über unsere Hotline.
Entwicklung der Mundmikrobiota
Wie entwickelt sich die zweitgrößte Bakteriengemeinschaft des Körpers? Nachdem die Mundmikrobiota im Kindesalter weitgehend herangereift ist, bleibt sie anschließend bemerkenswert stabil. Biologische Veränderungen wie Schwangerschaft, Hormonschwankungen, Alter und Umweltfaktoren können das sensible Gleichgewicht dennoch beeinflussen. Dies ist normal und kein Grund zur Sorge. Der Mensch kann sich ohne Beeinträchtigungen der Mundgesundheit an diese mikrobiellen Veränderungen anpassen.
Dysbiose im Mund
Unangenehm wird es, wenn durch zuckerreiche, unausgewogene Ernährung, viel Stress oder schlechte Mundhygiene, gute Bakterien durch krankmachende Bakterien verdrängt werden. Diesen Zustand nennt man Dysbiose. Krankmachende Bakterien können dann stärker wachsen, während sie unter gesunden Bedingungen nur harmlose Bestandteile im Biofilm bilden. Ein bekannter Bakterienstamm, der Probleme verursacht, ist Streptococcus mutans, der Karies fördert.
Ein geschwächtes Immunsystem kann die empfindliche Mundmikrobiota zusätzlich negativ beeinflussen. Bei Dysbiose können neben Karies auch Mundgeruch (Halitosis), Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) und des Zahnfleisches (Gingivitis) auftreten. Während Gingivitis reparabel ist, ist Parodontitis irreparabel und führt zu freiliegenden Zahnhälsen, Schmerzen, Blutungsneigung und Mundgeruch.
Frühzeitige Prophylaxe mit DentaSan ProbioPROTECT
Stärken Sie frühzeitig Ihr Immunsystem und Ihre Mundmikrobiota, um den oben genannten Erkrankungen vorzubeugen. DentaSan ProbioPROTECT unterstützt die Mundmikrobiota auf natürliche Weise, indem die enthaltenen probiotischen Bakterienstämme die Mundgesundheit fördern. Besonders hervorzuheben ist Lactobacillus salivarius, der das Wachstum und die Ausbreitung von Krankheitserregern hemmen kann. Unterstützt wird dieses Power-Bakterium durch Lactobacillus rhamnosus und Bifidobacterium animalis. Zusammen bilden sie ein starkes Trio im Kampf gegen schlechte Einflüsse im Mund und stärken zusätzlich das Immunsystem.
Weitere Bestandteile sind Vitamin C, Vitamin D und Xylit. Vitamin C ist essenziell für den Aufbau von Knochen und Zähnen (Kollagensynthese) und unterstützt das Immunsystem. Vitamin D stärkt Knochen und Zähne, unterstützt Zellteilung und Wundheilung. Xylit hemmt kariesfördernde Bakterien, fördert die Speichelproduktion und schützt den Zahnschmelz.
Fazit
Die Mundmikrobiota ist nicht nur lokal wichtig, sondern beeinflusst das gesamte Immunsystem. Es ist sinnvoll, die bakterielle Besiedlung im Mund gezielt zu unterstützen und durch Vitamin C und D zu ergänzen. Eine gesunde Zahnhygiene bleibt dabei unverzichtbar. Probiotische Präparate wie DentaSan ProbioPROTECT können ergänzend zur täglichen Zahnpflege und ausgewogenen Ernährung eingesetzt werden.