Konzentration & ADHS-Unterstützung

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Konzentration und ADHS-Unterstützung Konzentration bei Kindern fördern  

Wenn sich Ihr Kind bei den Hausaufgaben leicht ablenken lässt, Aufgaben unterbricht oder gedanklich „wegdriftet“, kann es ein Hinweis darauf sein, dass es an der einen oder anderen Stelle noch etwas Unterstützung braucht. Konzentration ist keine angeborene Eigenschaft, die „entweder da ist oder nicht“, sondern ein Zusammenspiel aus Gehirnentwicklung, Darm-Hirn-Achse, Umfeld, Ernährung, Schlaf und emotionaler Stabilität. Viele denken sofort an ADS, die Realität ist jedoch oft vielschichtiger: Häufig wirken mehrere kleinere Faktoren zusammen.  

Konzentration bei Kindern – wenn der Alltag zur Herausforderung wird  

Der kindliche Alltag ist heute dichter getaktet als früher: Schule, Hobbys, digitale Medien und soziale Anforderungen treffen auf ein Gehirn, das sich noch in der Entwicklung befindet. Die Konzentrationsfähigkeit hängt davon ab, wie gut das Gehirn Reize sortieren und Unwichtiges ausblenden kann. Bei ADS und ADHS fällt genau das schwer – die Aufmerksamkeit springt, Gedanken rasen, gleichzeitig können Emotionen und Impulsivität verstärkt auftreten. Typische Signale für Konzentrationsschwäche und Konzentrationsprobleme bei Kindern sind zum Beispiel:  

  • Aufgaben werden begonnen, aber nicht zu Ende geführt.  
  • Das Kind ist im körperlich anwesend, wirkt aber „weggetreten“.  
  • Häufiges Dazwischenreden, Zappeln oder Tagträumen, besonders bei monotonen Tätigkeiten.  
  • Hohe Ablenkbarkeit durch Geräusche, Bilder oder spontane Einfälle.  

Gerade bei ADS und ADHS zeigt sich, wie fein diese Balance ist. Aber auch ohne ADS kann es Kindern zeitweise einfach schwerer fallen, ein gewissen Quantum an Konzentration aufzubringen. Neben pädagogischer Unterstützung und einer fachärztlichen Behandlung gibt es weitere Möglichkeiten zur Unterstützung. Diese sind Ernährung, Übungen und nach Rücksprache mit behandelnden Therapeuten, ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel wie Probiotika als ergänzende Maßnahme. 

Studien und Forschungslage – Ernährung, Mikronährstoffe und die Rolle des Darms  

In den letzten Jahren hat sich die Forschung intensiv damit beschäftigt, wie Ernährung, Nährstoffe und Lebensstil die Symptomatik von ADHS beeinflussen könnten. Mehrere Übersichtsarbeiten zeigen, dass viele Kinder mit ADHS im Durchschnitt niedrigere Blutspiegel bestimmter Vitamin- und Mineralstoffe (z. B. Vitamin D, Zink, Magnesium, Eisen) aufweisen, die eine Rolle in der Signalübertragung im Gehirn spielen.  

Auch zu Fettsäuren gibt es eine wachsende Zahl von Studien: Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA, sind Bausteine der Nervenzellmembranen. Metaanalysen deuten darauf hin, dass eine ergänzende Zufuhr von Omega-3 bei einem Teil der Kinder mit ADHS zu einer leichten Verbesserung von Aufmerksamkeit und Verhalten beitragen könnte – allerdings mit moderaten Effekten und nicht als Ersatz für eine leitliniengerechte Behandlung.  

Aktuelle randomisierte Studien zu Mikronährstoffen untersuchen, wie breit zusammengesetzte Nahrungsergänzungsmittel die emotionale Regulation, Reizoffenheit und Konzentration beeinflussen könnten. Einige Arbeiten berichten über Verbesserungen bei Aufmerksamkeitswerten und Reizbarkeit, wenn Kinder über mehrere Wochen ein Multivitamin-/Mineralstoffpräparat erhielten – andere Studien finden eher gemischte Ergebnisse, was zeigt, dass individuelle Faktoren eine große Rolle spielen.  

Die Darm-Hirn-Achse – ein zusätzlicher Baustein im Verständnis von ADHS  

Parallel zur klassischen Forschung rückt zunehmend der Darm in den Mittelpunkt. Die Darm-Hirn-Achse beschreibt den engen Austausch zwischen Darmmikrobiom, Immunsystem, Stoffwechsel und Gehirn. Mehrere Studien weisen darauf hin, dass Kinder mit ADHS häufiger Veränderungen im Mikrobiom aufweisen, etwa:  

  • eine geringere bakterielle Vielfalt,  
  • veränderte Stoffwechselwege wichtiger Mikroben,  
  • Abweichungen in der Produktion bestimmter kurzkettiger Fettsäuren,  
  • Unterschiede bei mikrobiellen Vorstufen für Neurotransmitter.  

Diese Veränderungen gelten nicht als eindeutige Ursache, könnten aber erklären, warum manche Kinder sensibler auf Stress, Reize oder emotionale Belastungen reagieren. Einige Interventionsstudien mit probiotischen Präparaten zeigen zudem Hinweise darauf, dass eine Modulation des Mikrobioms:  

  • die Schlafqualität stabilisieren,  
  • die Stressverarbeitung harmonisieren,  
  • die emotionale Regulation unterstützen  
  • und damit indirekt die Konzentrationsfähigkeit beeinflussen könnte.  

Solche Ergebnisse werden derzeit intensiv weiter erforscht, da sie eine Brücke schlagen zwischen Ernährung, Wohlbefinden und kognitiver Leistungsfähigkeit.  

Ganzheitlich handeln – mehrere Faktoren greifen ineinander  

Viele verschiedene Aspekte greifen beim Thema Konzentration ineinander, beispielsweise auch das Thema Bewegung. Regelmäßige körperliche Aktivität (z. B. Spiele mit Regeln, Koordinations- oder Ballsport) können bei vielen Kindern die Aufmerksamkeit kurzfristig verbessern und ADHS-bezogene Symptome leicht reduzieren. Die Quintessenz der aktuellen Forschung betont ein abgestimmtes Zusammenspiel aus verschiedenen Aspekten – immer eingebettet in eine fachliche Diagnostik und Behandlung. Dazu zählen: 

  • Ernährung und Mikronährstoffen,  
  • einer stabilen Darmfunktion,  
  • ausreichend Bewegung,  
  • pädagogischer Unterstützung,  
  • emotionaler Begleitung und klaren Alltagsstrukturen  

Konzentration und ADS – so lässt sich Konzentration bei Kindern fördern  

Um Konzentration fördern Kinder langfristig zu unterstützen, hat sich ein mehrstufiger Ansatz bewährt. Statt auf ein einziges „Wundermittel“ zu hoffen, geht es darum, mehrere Stellschrauben sanft zu justieren:  

  • Basis schaffen: Ausreichender Schlaf, feste Tagesstrukturen und klare, liebevolle Regeln reduzieren Stress im Nervensystem.  
  • Umgebung gestalten: Ruhige, übersichtliche Arbeitsplätze und kurze, klar formulierte Aufgaben erleichtern die Aufmerksamkeit.  
  • Ernährung und Flüssigkeit optimieren: Regelmäßige Mahlzeiten, vollwertige Kost und ausreichend Wasser sind die Grundlage.  
  • Ganzheitliche Unterstützung: In Absprache mit Fachpersonen können spezielle Konzentrationsübungen, Lerncoaching oder Nahrungsergänzungsmittel wie Probiotika als Bausteine hinzukommen.  

Nährstoffe für das Gehirn – Ernährungsideen 

Die Nährstoffgruppen, die besonders im Zusammenhang mit der Konzentration stehen, sind: 

  • Omega-3-Fettsäuren (Omega-3): Sie sind Bestandteile der Nervenzellmembranen und könnten an Signalübertragungen beteiligt sein.  
  • Vitamine und Mineralstoffe: Vitamin D, B-Vitamine, Zink, Eisen und Magnesium werden mit kognitiven Funktionen und Stimmung in Verbindung gebracht.  
  • Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate: Sie sorgen für eine gleichmäßige Energieversorgung und liefern Bausteine für Botenstoffe im Gehirn.  

Eine kindgerechte, bunte Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, hochwertigen Fetten und ausreichend Proteinen könnte dazu beitragen, Schwankungen im Blutzucker zu glätten und die Grundlage für bessere Aufmerksamkeit zu schaffen.  

ADHS und Konzentration mit HLH BioPharma  ganzheitlich begleiten 

Als Unternehmen mit langjähriger Erfahrung im Bereich hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel legt HLH BioPharma besonderen Wert auf wissenschaftliche Sorgfalt und verträgliche Rezepturen. Unser Fokus liegt beim Thema Konzentration und ADHS bei Kindern auf ausgewählten Produkten, die miteinander abgestimmt eine sinnvolle Unterstützung bieten können. Ihr Schwerpunkt: 

  • Ein ausgewogenes Darmmilieu als Basis der Darm-Hirn-Achse 
  • Eine bedarfsgerechte Mikronährstoffversorgung für wachsende Kinder 
  • Erholsamer Schlaf und eine stabile Stressregulation 

Ein stabiles Darmmikrobiom kann dazu beitragen über die Darm-Hirn-Achse Einfluss auf Stimmung, Reizverarbeitung und Konzentrationsfähigkeit zu nehmen. Gerade im Kindesalter, wenn Immunsystem und Nervensystem noch in Entwicklung sind, spielt die mikrobiologische Balance möglicherweise eine besonders sensible Rolle. 

Ebenso wichtig ist eine altersgerechte Versorgung mit ausgewählten Mikronährstoffen, die im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung einen Beitrag zur normalen Funktion des Immunsystems und des Nervensystems leisten können. Nicht zuletzt sollte der Schlaf berücksichtigt werden. Erholsamer Schlaf ist eine der wichtigsten Regenerationsphasen für das kindliche Gehirn. Anhaltender Stress, innere Unruhe oder ein dysregulierter Tagesrhythmus können die Konzentrationsfähigkeit am Folgetag deutlich beeinträchtigen. 

Entdecken Sie unser erweitertes Produkt-Sortiment für Kindergesundheit, darunter:  

 

Sie haben Fragen zu einzelnen Produkten, zur Auswahl eines passenden Nahrungsergänzungsmittels oder zur Abwicklung Ihrer Bestellung? Dann kontaktieren Sie uns gerne telefonisch unter: +49 23 75 / 93 92 9 – 0. Für eine ausführliche Beratung erreichen Sie uns unter: +49 23 75 / 93 92 9 – 29. Gerne können Sie uns auch per E-Mail anschreiben unter: info@hlh-biopharma.de. Begleiten Sie den Alltag Ihres Kindes mit sorgfältig entwickelten Präparaten, die sich in ein individuelles Gesamtkonzept integrieren lassen könnten. 

FAQ – Häufige Fragen zu Konzentration und ADS bei Kindern  

Wie kann man die Konzentration bei Kindern fördern? 

Es gibt nicht die eine Methode, sondern meist eine Sammlung kleiner Maßnahmen. Einige Familien starten mit festen Startzeiten, andere mit einem Arbeitsplatz, der nicht ständig verändert wird. Wichtig ist weniger die Perfektion als die Wiederholbarkeit. Kürzere Arbeitseinheiten funktionieren oft besser als lange Sitzphasen; zwischendurch etwas Bewegung, manchmal genügt schon ein Gang durchs Zimmer. 

Und: Aufgaben, die in kleinere Schritte zerlegt werden, überfordern seltener. Die meisten Kinder kommen damit besser zurecht, auch wenn der Effekt erst nach einigen Tagen sichtbar wird. 

Können Nahrungsergänzungsmittel Kinder mit ADHS unterstützen? 

Einige Präparate – dazu gehören Omega-3-Fettsäuren, bestimmte Vitamine, Mineralstoffe oder probiotische Kulturen – werden in Studien untersucht. Die Ergebnisse gehen auseinander. Manche Kinder reagieren positiv auf einzelne Komponenten, andere zeigen keine Veränderung. Wichtig ist deshalb eine vorherige Einschätzung durch medizinisches Fachpersonal, vor allem wenn unklar ist, ob ein Nährstoffmangel vorliegt. Ohne Diagnose bleibt die Wirkung schwer einzuschätzen, und die Dosierung ebenso. 

Worin besteht der Unterschied zwischen ADHS und ADS?  

ADHS = Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. 

Kernpunkte: Unaufmerksamkeit, Impulsivität, motorische Unruhe. 

ADS = Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität. 

Hier liegt der Schwerpunkt auf Unaufmerksamkeit und phasenweisem Abschweifen. Motorische Unruhe spielt kaum eine Rolle. Beide gehören zum gleichen diagnostischen Spektrum; unterschieden wird anhand des beobachtbaren Verhaltens. 

Wann ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll? 

Eine Abklärung wird meist dann wichtig, wenn die Schwierigkeiten nicht nur punktuell auftreten, sondern über Wochen oder Monate sichtbar bleiben. Und zwar nicht nur an einem Ort, sondern an mehreren Stellen gleichzeitig – in der Schule, zu Hause oder auch in Situationen mit anderen Kindern. 

Wichtig ist außerdem, wie das Kind selbst damit umgeht: Zieht es sich zurück? Wird der Alltag mühsamer? Kommen Belastungszeichen dazu? Das sind Hinweise, bei denen man eher früher als später einmal Rücksprache mit Fachleuten hält. Eine Untersuchung hat dabei nicht nur das Ziel, ADHS oder ADS zu prüfen. Sie dient auch dazu, andere Gründe auszuschließen – etwa Schlafmangel, Stressfaktoren im Umfeld oder Lernschwierigkeiten, die ähnliche Symptome auslösen können. 

Welche Rolle spielt Ernährung im Zusammenhang mit ADHS? 

Unregelmäßige Mahlzeiten und starke Blutzuckerspitzen führen bei einigen Kindern zu deutlicherer Unruhe oder schwankender Belastbarkeit. Ein Teil der Fachliteratur beschreibt zudem geringere Mikronährstoffspiegel bei einigen Kindern mit ADHS. Die Befunde sind nicht einheitlich, aber sie erklären, warum Ernährung im Gesamtkonzept oft mitgedacht wird. Daraus wird keine Therapie im engeren Sinn abgeleitet. Es ist eher ein begleitender Baustein, der den Alltag glättet, nicht die Ursache verändert. 

Können Nahrungsergänzungsmittel die Konzentration verbessern? 

Der Nutzen hängt stark davon ab, ob tatsächlich ein Mangel besteht. Wenn bestimmte Nährstoffe fehlen oder nicht ausreichend aufgenommen werden, kann ein Ergänzungspräparat sinnvoll sein. Studien zeigen ein breites Spektrum: Bei einigen Kindern leichte Verbesserungen, bei anderen keine Veränderung. Daher wird dieser Ansatz als Ergänzung eingeordnet – ein Baustein neben anderen Maßnahmen, nicht die Hauptlösung. Für eine sinnvolle Auswahl ist eine ärztliche Beratung sinnvoll. 

Welche Maßnahmen helfen im Alltag? 

Häufig bewähren sich eher einfache strukturierende Schritte: klare Abläufe, ein ruhiger Lernplatz, kurze Arbeitsphasen statt langer Blöcke. Weniger visuelle Ablenkung, dafür kurze Pausen und ausreichend Schlaf – das wirkt oft stärker, als man vorher annimmt. Als praktische Hilfen nutzen viele Familien einen Timer, einen festen Einstieg in die Aufgabe oder ein kleines Ritual vor Arbeitsbeginn. Das Ziel ist ein verständlicher Rahmen, kein perfektes System mit hohen Hürden. 

Quellen: 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4928738/ https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34303786/ https://link.springer.com/article/10.1186/s12887-021-02631-1 https://www.nature.com/articles/npp2017160 https://www.springermedizin.de/nutrition-in-the-management-of-adhd-a-review-of-recent-research/25858714 https://www.mdpi.com/2072-6643/13/11/4059 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10047454/ https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyt.2022.844289/full https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnins.2019.01365/full https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyt.2019.00713/full https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37576338/ https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fped.2022.864317/full https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40258772/