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Erdnussallergie: Symptome erkennen & Unterstützung durch Nahrungsergänzungsmittel

Inga Riffelmann

Erdnussallergien gehören zu den häufigsten und potenziell gefährlichsten Nahrungsmittelallergien weltweit. Sie betreffen vor allem Kinder, können aber auch im Erwachsenenalter auftreten. Während die Symptome einer Erdnussallergie von mild bis schwer reichen, sind schwerwiegende Reaktionen wie anaphylaktischer Schock in einigen Fällen lebensbedrohlich. Die Anzahl der Menschen, die an einer Erdnussallergie leiden, ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen, was zu einem intensiveren wissenschaftlichen Interesse geführt hat.

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Inhaltsverzeichnis

Erdnussallergie – Symptome verstehen

Eine Erdnussallergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf bestimmte Proteine in Erdnüssen. Wenn ein Allergiker eine Erdnuss oder ein Produkt, das Erdnüsse enthält, konsumiert, erkennt sein Immunsystem die Erdnussproteine als Bedrohung. Dies führt zur Ausschüttung von Histamin und anderen Substanzen, die allergische Reaktionen hervorrufen. Diese Reaktionen können leichte Symptome wie Hautausschläge oder Übelkeit bis hin zu schwerwiegenden Symptomen wie Atemnot und einem anaphylaktischen Schock umfassen.

Die Symptome einer Erdnussallergie können sich schnell entwickeln, oft innerhalb von Minuten nach dem Verzehr. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Hautreaktionen wie Nesselsucht, Rötungen oder Juckreiz
  • Schwellungen im Gesicht, insbesondere um die Lippen, Augen oder Zunge
  • Atemprobleme wie Husten, Keuchen oder Atemnot
  • Verdauungsstörungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen
  • Anaphylaxie, eine schwere allergische Reaktion, die zu einem dramatischen Blutdruckabfall und einem lebensbedrohlichen Zustand führen kann

Anaphylaxie ist der gefährlichste Aspekt der Erdnussallergie. In solchen Fällen ist eine sofortige Behandlung erforderlich, um die Symptome zu lindern und das Leben des Betroffenen zu retten.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genauen Ursachen für die Entstehung einer Erdnussallergie sind noch nicht vollständig geklärt. Allerdings gibt es mehrere Faktoren, die die Entwicklung einer solchen Allergie begünstigen können:

  1. Genetische Veranlagung: Eine familiäre Häufung von Allergien spielt eine wesentliche Rolle. Wenn ein Elternteil oder ein Geschwister an einer Allergie leidet, besteht ein höheres Risiko, dass auch das Kind eine Allergie entwickelt.
  2. Umweltfaktoren: Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung, der Kontakt mit bestimmten Chemikalien oder eine erhöhte Hygiene in den frühen Lebensjahren könnten das Immunsystem negativ beeinflussen und zu einer Überempfindlichkeit führen.
  3. Ernährungsgewohnheiten: Es gibt Hinweise darauf, dass in westlichen Ländern, in denen Nahrungsmittel wie Erdnüsse weniger häufig konsumiert werden, Allergien häufiger auftreten. In Ländern wie Israel, wo Erdnüsse in frühen Lebensjahren Teil der Ernährung sind, treten Erdnussallergien seltener auf.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Erdnussallergie

Frühe Einführung allergener Lebensmittel

Studien zeigen, dass der frühe Verzehr allergener Lebensmittel im ersten Lebensjahr das Risiko für spätere Lebensmittelallergien deutlich senken kann. Dazu gehören Milch, Eier, Fisch, Schalen- und Krustentiere, Nüsse, Weizen, Erdnüsse und Soja. Ob sich Lebensmittelallergien dadurch komplett verhindern lassen, ist jedoch noch unklar.

Die häufigsten Lebensmittelallergien betreffen Kuhmilch, gefolgt von Erdnüssen und Nüssen. Laut der S3-Leitlinie zur Allergieprävention (November 2022) sollte Beikost frühestens mit Beginn des fünften und spätestens mit Beginn des siebten Monats eingeführt werden – abhängig von der Bereitschaft des Säuglings. Die WHO empfiehlt weiterhin den Start ab dem sechsten Monat.

Erdnusspflaster: Neue Therapie für Kleinkinder

Ein innovatives Hautpflaster könnte die Behandlung von Erdnussallergien revolutionieren. Diese Immuntherapie nutzt die Reaktion der Haut, um eine Desensibilisierung zu erreichen. Dabei wird das Immunsystem schrittweise mit kleinen Mengen des Allergens konfrontiert, sodass sich eine Toleranz entwickeln kann.

Das Pflaster enthält 250 µg gefriergetrocknetes Erdnussprotein in einer kleinen Kammer. Es wird auf die Haut aufgebracht und kann auch beim Sport, Schwimmen und Baden getragen werden. Eine aktuelle Studie (Greenhawt et al., NEJM 2023) zeigte, dass nach einem Jahr zwei Drittel der behandelten Kleinkinder eine signifikante Desensibilisierung erreichten.

Zusammenhang zwischen Mikrobiom und Allergien

Neue Forschungen deuten darauf hin, dass das Mikrobiom des Darms eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Erdnussallergien spielt. Kinder mit einer geringeren Vielfalt an Darmbakterien scheinen häufiger von Allergien betroffen zu sein. Ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge könnte künftig zu neuen Behandlungsansätzen führen.

Genetische Faktoren und Erdnussallergie

Genetische Studien haben Marker identifiziert, die mit einem erhöhten Risiko für Erdnussallergien in Verbindung stehen. Forscher untersuchen, wie bestimmte Genvarianten die Immunantwort beeinflussen. Diese Erkenntnisse könnten helfen, Risikogruppen frühzeitig zu identifizieren und individuell zugeschnittene Präventionsstrategien zu entwickeln.

Behandlungsmöglichkeiten von Erdnussallergien

Obwohl es noch keine Heilung für Erdnussallergien gibt, haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren verbessert. Die gängigste Form der Behandlung ist das Vermeiden von Erdnüssen und erdnusshaltigen Produkten. Für Notfälle wird Menschen mit schweren Erdnussallergien geraten, immer ein Adrenalin-Autoinjektor (EpiPen) bei sich zu tragen.

Die oben erwähnte orale Immuntherapie bietet eine vielversprechende Behandlungsoption, die zunehmend an Popularität gewinnt. Forscher und Ärzte hoffen, dass diese Methoden dazu beitragen können, die Anzahl der schweren Reaktionen zu reduzieren und den Betroffenen ein größeres Maß an Sicherheit im Alltag zu geben.

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Über den Autor/die Autorin

Inga Riffelmann

Inga Maria Riffelmann ist Heilpraktikerin, Biologisch-Technische Assistentin (BTA) und zertifizierte Ernährungsberaterin. Mit ihrer breit gefächerten Ausbildung vereint sie naturheilkundliche Kompetenz mit fundiertem naturwissenschaftlichem Know-how. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei HLH BioPharma arbeitet sie an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis und bringt ihre Expertise insbesondere in die Entwicklung und Bewertung ernährungsmedizinischer Konzepte ein. Ihr besonderes Anliegen ist die ganzheitliche Gesundheit – stets mit Blick auf wissenschaftliche Grundlagen und individuelle Bedürfnisse.

Portraitaufnahme von Inga Riffelmann