Darmgesundheit durch fermentierte Lebensmittel

Darmgesundheit durch fermentierte Lebensmittel

Inga Riffelmann

Was sind fermentierte Lebensmittel?

Fermentation ist ein Prozess, bei dem Bakterien Zucker in Milchsäure, Essigsäure, Kohlenstoffdioxid oder Alkohol umsetzen. Fermentationsprozesse werden im Lebensmittelbereich täglich eingesetzt, beispielsweise bei der Herstellung von Käse, Joghurt oder Sauerkraut. Die Fermentation dient der Haltbarmachung von Lebensmitteln und wurde bereits in der Steinzeit angewendet. Durch die Ansäuerung des pH-Wertes der Lebensmittel wird der Befall durch andere Bakterien erschwert und die Lebensmittel verderben nicht so schnell.

Benötigen Sie eine persönliche Beratung?

Unsere medizinisch-wissenschaftliche Abteilung steht Ihnen für fachliche Fragen gerne zur Verfügung. Sie erhalten eine individuelle, kostenfreie Beratung durch unser geschultes Fachpersonal – per E-Mail, über die Chat-Funktion auf unserer Website oder telefonisch über unsere Hotline.

Casa Sana DARMREINIGUNG

Casa Sana DARMREINIGUNG

Casa Sana DARMREINIGUNG

69 Reviews

Angebotspreis  EUR 21,21 € Normaler Preis  EUR 24,95 € Grundpreis EUR 42,42 €/kg

Vorteile der Fermentation

Ein großer Vorteil ist die verlängerte Haltbarkeit der Lebensmittel. Die Bildung von Milchsäure und Essigsäure dient zudem der Darmgesundheit. Milchsäure senkt den pH-Wert im Darm und erschwert die Ansiedlung krankmachender Bakterien. Essigsäure wirkt nicht nur konservierend, sondern senkt ebenfalls den pH-Wert, regt das Hungergefühl an und beeinflusst den Glucose- und Fettstoffwechsel positiv. Der hohe Anteil an Milchsäurebakterien unterstützt die körpereigenen Darmbakterien bei der Verdrängung krankmachender Keime und wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus.

Fermentierte Lebensmittel

Zu den bekanntesten fermentierten Lebensmitteln zählen Joghurt, Sauerkraut, Sauerteigbrot, aber auch Bier und Sojasauce. Ebenfalls fermentiert sind Kefir, Miso, Kombucha und Tempeh, die in der deutschen Küche weniger verbreitet sind.

Kefir stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und wird aus Kuh- oder Ziegenmilch mithilfe des Kefirpilzes hergestellt. Dabei wird Milchzucker vergoren und das schwer verdauliche Kasein teilweise abgebaut.

Miso ist eine japanische Paste aus Sojabohnen, gedämpftem Reis oder Gerste sowie den Pilzen Aspergillus flavus var. oryzae und Aspergillus sojae.

Kombucha entsteht durch die Fermentation von gesüßtem Tee mithilfe eines sogenannten Kombuchapilzes, einer symbiotischen Verbindung aus Hefen und Essigsäurebakterien.

Tempeh stammt aus Indonesien und wird aus gekochten Sojabohnen und verschiedenen Schimmelpilzarten hergestellt.

Weitere Vorteile fermentierter Lebensmittel

Fermentierte Lebensmittel enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an, fördern die Ausscheidung von Gift- und Abfallstoffen und können das Darmkrebsrisiko senken. Die enthaltenen Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien und Hefen unterstützen das natürliche Gleichgewicht der Darmmikrobiota und stärken das Immunsystem durch die Bildung entzündungshemmender Botenstoffe.

Fazit

Die Darmgesundheit kann durch fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Sauerteigbrot, Kefir, Miso oder Kombucha gezielt unterstützt werden. Während der Fermentation entstehen wertvolle Bakterienkulturen und Hefen, die sich positiv auf die natürliche Darmmikrobiota auswirken. Gleichzeitig werden entzündungshemmende Botenstoffe gebildet, der pH-Wert im Darm gesenkt und das Immunsystem gestärkt. Zudem liefern fermentierte Lebensmittel wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, die die Darmtätigkeit fördern und einen regelmäßigen Stuhlgang unterstützen.

Hier geht’s zu unserer fermentierten Darmreinigung.

Über den Autor/die Autorin

Inga Riffelmann

Inga Maria Riffelmann ist Heilpraktikerin, Biologisch-Technische Assistentin (BTA) und zertifizierte Ernährungsberaterin. Mit ihrer breit gefächerten Ausbildung vereint sie naturheilkundliche Kompetenz mit fundiertem naturwissenschaftlichem Know-how. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei HLH BioPharma arbeitet sie an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis und bringt ihre Expertise insbesondere in die Entwicklung und Bewertung ernährungsmedizinischer Konzepte ein. Ihr besonderes Anliegen ist die ganzheitliche Gesundheit – stets mit Blick auf wissenschaftliche Grundlagen und individuelle Bedürfnisse.

Portraitaufnahme von Inga Riffelmann