Was ist ein Trauma?
Ein Trauma ist im medizinischen Fachbegriff eine Verletzung. Mit dem Begriff Geburtstrauma verbindet man physische, aber auch psychische Belastungen des Babys durch den Geburtsvorgang. Während des Geburtsvorgangs wirken eine Vielzahl physischer Kräfte auf das Baby ein. Körperliche Bedingungen, die die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Geburtsschäden erhöhen, sind beispielsweise:
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BABY-Bäuchlein-Paket
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Wie entsteht ein Geburtstrauma?
Gerade der Kopf ist häufig Hauptlokalisation für ein Geburtstrauma. Mechanische Kräfte sowie ein mögliches Missverhältnis zwischen Kopf- und Beckengröße können die Geburt behindern. Ebenso sind Beckendysfunktionen der Mutter im Bereich der Symphyse, des Beckenbodens, Narbenbildungen oder ein starres Becken aufgrund von Bewegungsmangel nicht förderlich. Durch eine Geburtseinleitung mit Oxytocin kann eine Geburt zudem heftiger verlaufen, als es dem natürlichen Prozess entspricht. Dennoch gibt es Situationen, in denen geburtseinleitende Maßnahmen medizinisch notwendig sind.
Wie kann man ein Geburtstrauma feststellen?
Experten achten auf körperliche, emotionale und kognitive Zeichen. Dabei spielen unter anderem folgende Fragen eine Rolle: Wie verlief die Schwangerschaft? Wie war die Geburt und in welcher Geburtsposition wurde das Kind geboren? Wie verhält sich das Neugeborene im Hinblick auf Reflexe? Kann es gestillt werden, zeigt es Schluck- oder Saugprobleme oder einen Schiefhals? Weint es häufig? Zusätzlich werden Herz, Lunge sowie weitere Reflexe untersucht.
Wie kann man ein Geburtstrauma behandeln?
Eltern können ihre Kinder durch Gefühle von Sicherheit, Geborgenheit, Gehaltenwerden, Körperkontakt, einfühlsame Berührungen sowie durch einen ausgewogenen Wechsel von Ruhe und Aktivität unterstützen. Auch Umweltbelastungen sollten berücksichtigt werden, wie Antibiotikaeinnahmen, ein Nährstoffmangel der Mutter oder Farbpigmente im Kinderspielzeug. Um Geburtstraumen fachlich zu behandeln, empfiehlt es sich, das Kind bei einem Kinderosteopathen vorzustellen.
Fazit
Geburtstraumen beim Baby sind mit körperlichen und psychischen Belastungen verbunden. Sie entstehen durch die während der Geburt wirkenden Kräfte sowie durch bestimmte körperliche Bedingungen. Experten achten auf verschiedene körperliche, emotionale und kognitive Zeichen, um ein Geburtstrauma zu erkennen. Unterstützen Sie Ihr Kind mit Sicherheit, Geborgenheit und Körperkontakt und ziehen Sie gegebenenfalls einen Osteopathen hinzu, um ein Geburtstrauma zu lösen.
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